Die Regeln in 60 Sekunden
1. Eine Person kennt die Lösung: der Spielleiter. In What happened? ist das wahlweise ein KI-Spielleiter oder jemand aus eurer Runde.
2. Der Spielleiter liest die Ausgangssituation vor. Sie ist kurz, in der App ein bis drei Sätze, und wirft eine Frage auf: Wie konnte das passieren?
3. Die Ratenden stellen Fragen, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen.
4. Der Spielleiter antwortet wahrheitsgemäß. Neben Ja und Nein gibt es „Teilweise“, wenn nur ein Teil der Frage stimmt, und „Irrelevant“, wenn die Frage nichts zur Lösung beiträgt.
5. Das Rätsel ist gelöst, wenn die Ratenden den entscheidenden Hergang erklären können. In der App heißt das: Alle Kernfakten der Story sind erraten.
Die fünf Antworten des KI-Spielleiters
Ja und Nein: die Grundlage. Jede klare Antwort schließt Möglichkeiten aus oder bestätigt eine Spur.
Teilweise: Ein Teil deiner Frage stimmt, ein anderer nicht. Das ist ein wertvoller Hinweis. Zerlege die Frage in kleinere Teile, um herauszufinden, welcher zutrifft.
Irrelevant: Die Frage spielt für die Lösung keine Rolle. Das klingt enttäuschend, spart dir aber Zeit, weil du eine ganze Richtung abhaken kannst.
Keine Ja/Nein-Frage: Die KI kann nicht mit Ja oder Nein antworten, etwa weil du „Warum ist er gestorben?“ gefragt hast. Formuliere dann um, zum Beispiel: „Ist er an einer Krankheit gestorben?“
Du kannst Fragen in der App tippen oder einsprechen – ganz so, als würdest du einem menschlichen Spielleiter gegenübersitzen.
Beispiele für gute Fragen
Gute Fragen schließen viel auf einmal aus. Diese Fragetypen helfen bei den meisten Rätseln:
Zur Situation: Ist jemand gestorben? War es ein Unfall? War es Absicht? Ist ein Verbrechen passiert?
Zu Personen: Spielt eine weitere Person eine Rolle? Kannten sich die Beteiligten? Ist die Person so, wie man sie sich vorstellt?
Zu Ort und Zeit: Passiert das an einem besonderen Ort? Ist die Tageszeit wichtig? Liegt zwischen den Ereignissen viel Zeit?
Zu Gegenständen: Ist ein bestimmter Gegenstand wichtig für die Lösung? Wird etwas anders benutzt als gewöhnlich?
Zum Text: Ist ein Wort in der Ausgangssituation anders gemeint, als man denkt?
Weniger gut sind sehr spezielle Fragen gleich zu Beginn, etwa „Hat er sich an einem Dienstag mit einem roten Messer geschnitten?“. Sie treffen fast nie und liefern bei einem Nein kaum Information.
Situationsrätsel mit Lösung in der App
What happened? bringt 100 originelle Situationsrätsel mit Lösung auf dein Handy, aufgeteilt in die Packs Alltag, Unterwegs, Beruf und Freizeit. Jede Story hat eine eigene Holzschnitt-Illustration und eine von drei Schwierigkeitsstufen.
Der große Unterschied zu Rätselsammlungen in Büchern oder im Netz: Du liest die Lösung nicht einfach nach. Du erarbeitest sie dir Frage für Frage, und der KI-Spielleiter sagt dir, ob du richtig liegst. Hast du alle Kernfakten erraten, ist die Story gelöst.
12 Rätsel sind gratis, drei aus jedem Pack. Weitere Packs kosten einmalig 2,99 €, alle zusammen 7,99 €. Es gibt kein Abo, kein Konto und keine Werbung. Probier die Beispiele unten aus: Überleg dir erst deine Fragen und klapp dann die Auflösung auf.
