Detektivarbeit in ihrer reinsten Form
Klassische Kriminalgeschichten leben von der Frage, wie es zur Tat kam. Genau darum geht es in Krimirätseln: Du kennst das Ergebnis und musst den Hergang rekonstruieren.
Bei What happened? stehen am Anfang ein bis drei Sätze. Ein Todesfall, ein seltsamer Unfall, ein Verbrechen, das keinen Sinn zu ergeben scheint. Wie ein Ermittler im Verhör stellst du Fragen – nur dass die Antworten immer ehrlich sind.
Der Reiz liegt im Kombinieren. Jede Antwort ist ein Indiz. Du sammelst sie, verwirfst falsche Spuren und baust eine Theorie auf, bis sie alle Fakten erklärt. Nicht jeder Fall ist dabei ein Mord: Manchmal steckt ein Unfall dahinter, manchmal ein Verbrechen – und manchmal etwas, mit dem du nie gerechnet hättest.
Wie ein Fall in der App abläuft
Du wählst eine Story aus einem der vier Packs: Alltag, Unterwegs, Beruf oder Freizeit. Jede Story hat ihre eigene Holzschnitt-Illustration, die die Stimmung des Falls einfängt.
Dann beginnt die Ermittlung. Du tippst deine Fragen oder sprichst sie ein. Der KI-Spielleiter kennt die komplette Lösung und antwortet mit Ja, Nein, Teilweise, Irrelevant oder „Keine Ja/Nein-Frage“.
Jeder Fall hat Kernfakten – die Punkte, die du verstanden haben musst, um den Hergang zu erklären. Hast du alle erraten, gilt der Fall als gelöst.
Durch die drei Schwierigkeitsstufen gibt es Fälle für Einsteiger und solche, bei denen auch erfahrene Hobbydetektive länger grübeln. 12 Fälle sind gratis, weitere Packs kosten einmalig 2,99 € oder 7,99 € für alle.
Ermittlertipps für Krimirätsel
Kläre zuerst die Grundlagen: Ist jemand gestorben? War es ein Verbrechen, ein Unfall oder etwas anderes? War eine weitere Person beteiligt? Diese Fragen teilen den Fall in grobe Richtungen.
Frag nach Motiv, Mittel und Gelegenheit – aber nicht nur. Krimirätsel drehen sich oft um ein ungewöhnliches Detail, das in einer echten Ermittlung niemand beachten würde.
Misstraue dem ersten Verdacht. Die Ausgangssituation ist oft so formuliert, dass sie eine falsche Erklärung nahelegt. Frag dich: Welche Annahme habe ich gemacht, ohne dass sie im Text steht?
Fasse regelmäßig zusammen, was du weißt. Wenn du dir die bestätigten Fakten laut vorsagst, siehst du schneller, welches Puzzleteil noch fehlt.
Gemeinsam ermitteln: Krimiabend mit Freunden
Krimirätsel machen im Team besonders viel Spaß. Im Gruppenmodus von What happened? übernimmt eine Person die Rolle des Spielleiters: Sie liest die Auflösung still und beantwortet die Fragen der anderen. Das funktioniert ohne Internet und ohne KI.
So wird aus einem normalen Abend ein kleiner Krimiabend. Die Ermittler können Theorien austauschen, sich gegenseitig auf Spuren bringen oder gegeneinander antreten, wer den Fall zuerst löst.
Der Ton bleibt dabei schwarzhumorig: Die Fälle handeln von Tod, Unfällen und Verbrechen, sind aber nie explizit oder blutig. Wir empfehlen das Spiel eher ab 12 Jahren. Probier die Beispiele unten aus – dort kannst du direkt deinen ersten Fall lösen.
